Suzanne von Borsody, geboren am 23. September 1957 in München als Tochter der Schauspielerin Rosemarie Fendel und des Schauspielers Hans von Borsody, ist eine der profiliertesten deutschen Schauspielerinnen der letzten vier Jahrzehnte und international bekannt durch ihre Rolle als Frau Jäger in Tom Tykwers Lola rennt (1998). Im Netz kursieren seit einiger Zeit zahlreiche Artikel zur Suzanne von Borsody Krankheit, doch keine einzige dieser Quellen liefert einen belegbaren Nachweis für eine schwere oder chronische Erkrankung. Bis heute gibt es keine offizielle Aussage von ihr, ihrem Management oder einem verifizierten Medium, das eine gesundheitliche Einschränkung bestätigt.
Schnellübersicht: Suzanne von Borsody
| Angabe | Details |
|---|---|
| Vollständiger Name | Suzanne von Borsody |
| Geburtsdatum | 23. September 1957 |
| Geburtsort | München, Deutschland |
| Eltern | Rosemarie Fendel (Schauspielerin, 1927–2013) und Hans von Borsody (Schauspieler, 1929–2013) |
| Ziehvater | Regisseur Johannes Schaaf |
| Halbschwester | Cosima von Borsody (ebenfalls Schauspielerin) |
| Partner | Seit 2014 verheiratet mit Juwelier Jens Schniedenharn; zuvor (1990–1999) mit Schauspieler Heino Ferch liiert |
| Wohnorte | München und Berlin |
| Bekannt durch | Lola rennt (1998), Beate S., Dunkle Tage (1999) |
| Bestätigte Erkrankung | Keine – keine offizielle Meldung vorhanden |
Einordnung der Redaktion
Es gibt bis heute keine offizielle Bestätigung, keine journalistisch belegbare Quelle und keine eigene Aussage von Suzanne von Borsody, die auf eine schwere oder chronische Erkrankung hindeutet. Die kursierenden Berichte beruhen auf keiner überprüfbaren Grundlage.
Wie die Gerüchte zur Suzanne von Borsody Krankheit entstehen
Das Muster ist bekannt: Suchmaschinen belohnen Seiten, die zu bestimmten Begriffen viel Text produzieren. Sobald der Name einer prominenten Person mit dem Wort “Krankheit” kombiniert wird, entstehen Webseiten, die genau auf diesen Begriff ausgerichtet sind. Sie zitieren einander, bauen aufeinander auf, und wirken von außen seriös.
Im Fall von Suzanne von Borsody lässt sich das besonders klar zeigen: Mehrere dieser Seiten nennen unterschiedliche Geburtsdaten. Eine gibt Hamburg als Geburtsort an, eine andere den 23. Dezember statt 23. September. Das sind keine Detailfehler, das zeigt, dass diese Texte nicht auf Recherche basieren. Suzanne von Borsody gilt als außergewöhnlich zurückhaltend, was ihr Privatleben betrifft. Diese Zurückhaltung wird von solchen Seiten als Lücke genutzt: Wer nichts sagt, über den lässt sich alles behaupten.
Was der Terminkalender tatsächlich zeigt
Wer wissen möchte, wie es jemandem gesundheitlich geht, schaut sich die Arbeit an. Suzanne von Borsodys öffentlicher Auftrittskalender für 2025 und 2026 spricht für sich:
| Zeitraum | Aktivität |
|---|---|
| November 2025 | Lesetournee durch Deutschland: Kleist Forum Frankfurt (Oder), Schlosspark Theater Berlin, Bargteheide, Baden-Baden, Rüsselsheim, Hückelhoven |
| Dezember 2025 | Bühnenauftritte am Opernhaus Magdeburg (Tannen lächeln elektrische Liebe) |
| August 2026 | Lesungen in Vellmar und Holzwickede (Suzanne von Borsody liest Frida Kahlo) |
| Dezember 2026 | Auftritt in Schloss Neuhardenberg (Weihnachtspost), bereits gebucht |
| Film / TV | Mein Kind (2024), Süßer Rausch (2022) |
| Erkrankung | Keine offizielle Meldung vorhanden |
Lesungen dieser Art erfordern wochenlange Vorbereitung und volle körperliche sowie mentale Präsenz auf der Bühne. Das Programm einer Person, die sich krankheitsbedingt zurückzieht, sieht anders aus.
Wer Suzanne von Borsody wirklich ist
Suzanne von Borsody stammt aus einer der bekanntesten Schauspielerfamilien Deutschlands. Ihr Großvater Eduard von Borsody war Filmregisseur, ihr Großonkel Julius von Borsody Szenenbildner. Ihr Vater verließ die Familie früh, sie wuchs bei ihrer Mutter Rosemarie Fendel und ihrem Ziehvater, Regisseur Johannes Schaaf, auf. Obwohl sie als Kind bereits neben ihrer Mutter in Fernsehproduktionen zu sehen war, wollte sie ursprünglich Malerin werden, keine Schauspielerin. Ihre erste professionelle Gage steckte sie 1978 in eine Reise nach Teheran, um dort Bildhauerei zu studieren.
Einen vollständigen Überblick über ihre Filmografie führt das Deutsche Filminstitut auf filmportal.de, der maßgeblichen deutschen Filmdatenbank.
Karriere-Meilensteine im Überblick
| Jahr | Station |
|---|---|
| 1964 | Erste Fernsehrolle mit sieben Jahren, gemeinsam mit ihrer Mutter Rosemarie Fendel |
| 1978 | Erste professionelle Gage; Reise nach Teheran zum Studium der Bildhauerei. Schauspielkarriere war zu diesem Zeitpunkt noch kein fester Plan. |
| 1980er | Theaterengagements am Schillertheater Berlin, in Frankfurt, Düsseldorf, Zürich und bei den Salzburger Festspielen. Grimme-Preis und Goldene Kamera für die TV-Serie Beate S. |
| 1993 | Nach Schließung des Schillertheaters Wechsel zu Film und Fernsehen. Rolle der Prostituierten Daphne in der Dürrenmatt-Verfilmung Justiz |
| 1998 | Internationale Aufmerksamkeit als Frau Jäger in Tom Tykwers Lola rennt; im selben Jahr zu sehen in Doris Dörries Bin ich schön? |
| 1998–2000 | Wiederkehrende Rolle in der Kultserie Schimanski |
| 1999 | Deutscher Fernsehpreis und Bayerischer Fernsehpreis als beste Darstellerin für ihre Rolle als Alkoholkranke in Dunkle Tage (Regie: Margarethe von Trotta) |
| 2006 | Beginn der Lesereisen, u.a. mit dem Frida-Kahlo-Briefprogramm; Brisant-Brillant-Preis für soziales Engagement; UNICEF-Botschafterin |
| 2014 | Heirat mit Jens Schniedenharn |
| 2015 | Grimme-Preis für ihre Tätigkeit im deutschen Fernsehen |
| 2022–2026 | TV-Film Süßer Rausch (2022), Mein Kind (2024); Tourneen und Bühnenauftritte bis mindestens Dezember 2026 bestätigt |
Auszeichnungen (Auswahl)
| Auszeichnung | Anmerkung |
|---|---|
| Adolf Grimme-Preis | Mehrfach verliehen, u.a. für Beate S. und 2015 |
| Goldene Kamera | Für die TV-Serie Beate S. |
| Deutscher Fernsehpreis | Beste Darstellerin für Dunkle Tage (1999) |
| Bayerischer Fernsehpreis | Ebenfalls für Dunkle Tage (1999) |
| Gläserner Bär | Berlin 2006 |
| Bundesverdienstkreuz am Bande | Für gesellschaftliches Engagement |
| Brisant Brillant | 2006, für soziales Engagement |
Fazit: Suzanne von Borsody Krankheit bleibt unbelegt
Suzanne von Borsody ist 68 Jahre alt, hat mehr Preise gewonnen als die meisten Kolleginnen ihrer Generation und steht bis Ende 2026 auf der Bühne. Zu ihrem Gesundheitszustand hat sie nichts gesagt. Das ist ihr gutes Recht.
Wer nach einer Suzanne von Borsody Krankheit sucht, wird im Netz viele Artikel finden. Keiner davon hat eine belegte Grundlage. Diese Seiten sind selbst das Phänomen: kein Zeichen für eine verborgene Erkrankung, sondern ein Beleg dafür, was passiert, wenn Suchmaschinenlogik journalistische Sorgfalt ersetzt. Prominenz plus Privatsphäre ergibt im Netz offenbar automatisch Verdacht. Die Fakten sagen etwas anderes. Suzanne von Borsody arbeitet.



